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Industrielle Revolution

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Der Begriff Industrialisierung steht für die sozialen, technisch-wirtschaftlichen und politischen Prozesse des Übergangs von einer Agrargesellschaft zur Industriegesellschaft. Im Vordergrund dieser Entwicklung steht die maschinelle Erzeugung von Gütern und Dienstleistungen, die sich gegenüber der Handarbeit durchsetzt. Die neue Art der Güterproduktion beeinflusst das gesellschaftliche Leben enorm, was sich vor allem in der „Sozialen Frage“ erkennen lässt. Die Begriffe Industrialisierung und Industrielle Revolution lassen sich nicht scharf voneinander trennen. Vielmehr ist es auch in der Forschung häufig der Fall, dass die beiden Begriffe nebeneinander und synonym verwendet werden. Mag man diese Begriffe trennen, so könnte man den gesamten Prozess als Industrialisierung und einzelne innovative Begebenheiten als industrielle Revolutionen bezeichnen. Beispielhaft für solche innovativen Revolutionen sind u.a. die Eisenbahn, die Massenproduktion oder die Durchsetzung des Internets als kommunikative Revolution. Zudem wird die Industrialisierung als historischer Epochenbegriff im Sinne der Epoche der europäischen Industriellen Revolutionen verwendet. Während diese noch im 18. Jahrhundert in England begann, zog sie allmählich nach Deutschland und setzte sich im 19. Jahrhundert in Bewegung.